6. Verteilung von Sorgearbeit / Gleichstellung
Studien zeigen weiterhin eine ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern.
 
 
Welche konkreten landespolitischen Maßnahmen unterstützen Sie, um eine partnerschaftliche Aufteilung zu fördern?
 
Wir setzen auf Wahlfreiheit statt staatlicher Vorgaben. Familien sollen selbst entscheiden können, wie sie Erwerbs-, Erziehungs- und Pflegearbeit organisieren. Aufgabe des Landes ist es, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehören eine gute Kinderbetreuung, familienfreundliche Ar-beitszeitmodelle im öffentlichen Dienst und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige. Soweit Fragen der Renten-, Steuer- oder Sozialpolitik betroffen sind, kann das Land lediglich über Bundesratsinitiativen Einfluss nehmen. Hier setzen wir uns für eine stärkere Anerkennung von Erziehungs- und Pflegeleistungen ein.

Welche Rolle sollen Schulen und Kitas bei der Vermittlung von Geschlechterrollen und Gleichstellung einnehmen?
 
Schulen und Kitas haben die Aufgabe, Kinder zu bilden, zu fördern und auf ein eigenverantwortliches Leben vorzubereiten. Sie sollen Respekt, gegenseitige Achtung vermitteln. Gleichzeitig lehnen wir es ab, Bildungseinrichtungen für ideologische oder gesellschaftspolitische Umerziehungsprojekte zu nutzen.
 
CDU, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKEN, afd, SPD
 

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